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Allgemeines
Der Büffel oder Bison (Bison bison) ist das grösste Säugetier Amerikas. Die Männchen sind bis 3 m lang bei einer Höhe von 190 cm und einem Gewicht bis 1000 kg. Weibchen sind um ein Viertel bis Dritter kleiner und leichter. Er kommt in zwei Unterarten vor, dem Präriebison (Bison bison bison) und dem Waldbison (Bison bison ahtabascae), der grösser mit längeren Beinen und dunklerem Fell ist.
Fortpflanzung
Die Brunft der Bisons dauert von Mai bis September. Die normalerweise nach Geschlechtern getrennt wandernden Herden ziehen dann zusammen. Die Bullen fechten mit Rammstössen ihre Rangordnung aus. Dabei kommt es oft zu schweren oder tödlichen Verletzungen. Der Sieger besteigt die brünftige Kuh und sucht sich dann die nächste. Nach neun Monaten Tragezeit kommen die Kälber zur Welt. Sie werden ein Jahr lang gesäugt und erreichen im Alter von 2-3 Jahren die Geschlechtsreife. Sie können 20-25 Jahre alt werden. Mischlinge zwischen Bison und Hausrind sind möglich, aber meistens unfruchtbar.
Bison und Mensch
Da die Indianer sehr vom Bison abhängig waren, begann man ab etwa 1830 die Bisons planmässig auszurotten, um den Indianern die Lebensgrundlage zu entziehen. Mit dem Bau der Union-Pacific-Eisenbahn wurde das ganze noch forciert. Zum "Vergnügen" wurden die Tiere vom Zug aus abgeschossen und verrotteten dann neben dem Bahndamm. Mittlerweile gibt es wieder Bemühungen, die Tiere in freier Wildbahn wieder anzusiedeln und zu erhalten.
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